Fribourg-Gottéron eröffnet die neue Saison im Zeichen der Kontinuität, Ambition und Entwicklung
Nur wenige Monate nach dem ersten Meistertitel der Klubgeschichte startet der HC Fribourg-Gottéron ambitioniert in die Saison 2026/27 – fest entschlossen, den gesamten Verein weiterzuentwickeln. Ob Profimannschaft, Nachwuchs, Frauenhockey, Zuschauererlebnis oder Infrastruktur: Fribourg-Gottéron will das Erreichte konsolidieren und zugleich die Zukunft vorbereiten.
Eine erneuerte Führung im Zeichen der Kontinuität
Als neuer Verwaltungsratspräsident will Yvan Haymoz auf Kontinuität setzen und den Klub gleichzeitig weiterentwickeln. Seine Vision beruht auf drei Grundsätzen: «Respektieren, was aufgebaut wurde. Konsolidieren, was unsere Stärke ausmacht. Das Gottéron von morgen vorbereiten.» Verstärkt wird die Führung durch Maxime Droux und Sébastien Dorthe, die das Amt der Vizepräsidenten übernehmen.
Erwähnenswert ist auch, dass der langjährige Captain Julien Sprunger die Business-Abteilung des Vereins integriert. Mit der Verpflichtung der einstigen Nummer 86 stellt Gottéron sicher, dass prägende Identifikationsfiguren dem Klub erhalten bleiben.
Ungebrochener Rückhalt in Publikum und Wirtschaft
Die Verbundenheit mit Fribourg-Gottéron bleibt eine der Stärken des Klubs. Die 7500 Saisonabonnemente fanden erneut allesamt Abnehmer – bei einer bemerkenswerten Erneuerungsquote von 99,44 Prozent. Auch der Family Corner erfreut sich grossen Zuspruchs: Die Nachfrage übersteigt die 68 pro Spiel verfügbaren Plätze um das Siebenfache.
Dieser Zuspruch zeigt sich ebenso bei den Partnern. Der Klub verzeichnet eine nahezu vollständige Erneuerung der Partnerschaften sowie eine sehr starke Nachfrage nach seinen Hospitality-Angeboten – eine Bestätigung der Anziehungskraft Fribourg-Gottérons in der regionalen Wirtschaft. Auch die digitalen Produkte wachsen weiter und eröffnen neue Möglichkeiten für Aktivierung und Sichtbarkeit.
Parallel dazu entwickelt sich die BCF Arena weiter. Mehrere im Sommer vorgenommene Anpassungen erhöhen die Kapazität auf nunmehr 9620 Zuschauerinnen und Zuschauer. Der Gästesektor wurde neu organisiert und umfasst noch 321 Plätze – 220 Steh- und 101 Sitzplätze – gegenüber bisher 357. Zudem wurden drei zusätzliche Plätze für Personen mit eingeschränkter Mobilität geschaffen.
Das Zuschauererlebnis wird laufend modernisiert, namentlich durch die Digitalisierung der Parkplatzzufahrten und den Ausbau des “Click & Collect” über die App, der die Warteschlangen an Spielabenden verkürzen soll.
Eine bedeutende Investition in den Nachwuchs
Die Ausbildung hat mehr denn je Priorität. Die Nachwuchsbewegung zählt heute 450 Kinder und Jugendliche (davon über 100 in der Hockeyschule) mit 18 in der Meisterschaft engagierten Teams. Angesichts dieses Zulaufs sah sich der Verein gezwungen, zahlreiche Anmeldungen für die Hockeyschule abzulehnen. Der Mangel an Eisflächen und Infrastrukturen gehört damit zu den Prioritäten des Klubs für die kommenden Jahre.
Im Zuge dieses Wachstums treibt der Klub die Professionalisierung der Nachwuchsförderung weiter voran: Mit dem hundertprozentigen Einsatz von Andrei Bykov führt Gottéron ein neues Talent-Management-Konzept ein – ein Novum im Schweizer Eishockey. Zudem werden die Bereiche Athletik und Mentaltraining gezielt ausgebaut.
Mit einem Budget von über 3 Millionen Franken profitiert die Nachwuchsbewegung von der grössten Investition ihrer Geschichte. Parallel dazu will Gottéron die Zusammenarbeit mit den Partnerklubs intensivieren und zur Entwicklung des Freiburger Sports insgesamt beitragen.
Das Frauenhockey setzt seine Entwicklung fort
Nach einer vielversprechenden ersten Saison nehmen die Fribourg-Gottéron Ladies die nächste Etappe in Angriff. Der Klub setzt auf ein junges, ambitioniertes Team – mit dem Ziel, mittel- und langfristig einen konkurrenzfähigen und beständigen Kern aufzubauen. Die sportlichen Ziele sind klar: die Teilnahme an den Play-offs und der Kampf um den Titel.
Auch an der Basis geht die Entwicklung des Frauenhockeys weiter: Neu entsteht ein U16-Frauenteam, das in der Junior Women’s League der SIHF antritt. Die neue Struktur soll die Frauenabteilung stärken und den jungen Spielerinnen mehr Spiele ermöglichen.
Mit einem Rekordbudget von rund 450'000 Franken gehen die Ladies in die neue Saison. Zudem erhält das Fraueneishockey eine grössere Bühne: Die beiden Duelle gegen den Lausanne HC am 24. September und 21. November 2026 werden frei empfangbar auf La Télé ausgestrahlt.
Intakte sportliche Ambitionen
Als amtierender Schweizer Meister startet das Team mit einer klaren Ausrichtung in die neue Spielzeit: Identität stärken und erneut die Voraussetzungen für Spitzenleistungen schaffen. Mit vier Siegen aus vier Spielen gegen Genève-Servette, Lausanne, Rouen und Bremerhaven ist Gottéron ein optimaler Start in die Vorbereitung geglückt.
Die Saison 2026/27 steht zudem im Zeichen der Rückkehr Fribourg-Gottérons in die Champions Hockey League sowie zahlreicher Anlässe, die den Verein, seine Anhängerschaft und seine Partner zusammenführen.
Nach einer historischen Saison will Fribourg-Gottéron somit nicht bloss verteidigen, was aufgebaut wurde. Der Klub will die aktuelle Dynamik nutzen, um seine Entwicklung fortzusetzen, seine Strukturen zu stärken und seine Zukunft nachhaltig vorzubereiten.